DURCH DIE NACHT MIT... TORI AMOS UND HAUSCHKA

Erstausstrahlung: So., 10. Februar 2013, 0.35 Uhr, ARTE.


Ein Mann und eine Frau, die die Liebe zum Klavier eint: Die erfolgreiche amerikanische Musikerin Tori Amos trifft den deutschen Experimentalpianisten Hauschka im frostigen Berlin. Tori Amos ist nicht zum ersten Mal in Berlin. Gerade erst vor wenigen Wochen hat sie in der Berliner Philharmonie ihr Publikum mit ihrer Musik begeistert. Amos, die mit ihren Pop- und Rockalben mehr als 15 Millionen Platten verkauft hat, steht nämlich seit 2011 bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag und arbeitet mit klassischen Arrangements - mit Erfolg: Das Album "Night of the Hunters" erhielt 2012 den Klassik-Echo. Tori Amos ist also bestens vorbereitet auf ihren "Durch die Nacht mit ..."-Partner Volker Bertelmann, der unter dem Pseudonym Hauschka seit Jahren sein Publikum zu begeistern weiß. 
Wie kein Zweiter präpariert Hauschka Klaviere mit Alltagsgegenständen und entlockt den Instrumenten ganz neue Töne und perkussive Elemente. Zuletzt hat er mit der Starviolinistin Hilary Hahn ein Album aufgenommen. In Berlin hat der geniale Musiker aus Düsseldorf viele Verbindungen zur Musik- und Kunstwelt, doch zunächst gilt es, eine von Tori Amos' größten Leidenschaften zu bedienen: High Heels. In einem exklusiven Laden in Berlin-Mitte erklärt die Musikerin, sich nur auf hohen Absätzen sicher zu fühlen. Danach besuchen die beiden die international erfolgreiche Künstlerin Katharina Grosse, die sogleich Gemeinsamkeiten in den Arbeitsweisen der zwei Musiker entdeckt. Im Klaviergeschäft "Klavieretage" präpariert Hauschka einen der von Tori Amos so geliebten Bösendorfer-Flügel und eröffnet der begeisterten Amerikanerin ganz neue Welten. Das Eis ist gebrochen, und so ist sogar eine gemeinsame wilde Jam Session im Kellerstudio von Elektrofrickler Schneider TM möglich. Beim Absacker in der Bar von Hauschkas Cousin stellt Tori Amos dementsprechend erfreut klar: "Das ist nicht das Ende, das ist der Anfang." Hier haben sich zwei gefunden, die sich wiedersehen werden.

(Text: arte)







Länge
52' 
Jahr
2012
Genre
Dokumentation
Regie
Hasko Baumann
Schnitt
Philip Kießling
Produktion
Avanti Media
Sender
Arte